Immer mehr Länder beschränken den Export von Eisenschrott?
Wie yieh.com berichtet, haben bis März 2025 48 Länder 75 restriktive Maßnahmen für Schrottexporte eingeführt, um die Verfügbarkeit von Schrott im Inland zu gewährleisten und die Produktion von „grünem“ Stahl zu fördern.
In 38 % der Fälle umfassten diese Maßnahmen teilweise Exportverbote, während in 27 % der Fälle Ausfuhrzölle und Lizenzauflagen zur Beschränkung von Schrottexporten eingesetzt wurden. Burundi und Kasachstan beispielsweise haben Schrottexporte außerhalb ihrer regionalen Wirtschaftsunionen verboten und Zölle auf den Binnenhandel erhoben.
Im März kündigte die EU die Verlängerung ihres Exportverbots für Altmetalle in Nicht-OECD-Länder (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) für dieses Jahr an. Die Exportverordnung für Altmetalle war ursprünglich für März 2024 in Kraft getreten.
Exportkontrollmaßnahmen werden heutzutage häufig erweitert oder durch andere ersetzt, was auf globale Veränderungen in diesem Sektor hindeutet. Haupttreiber dieser Entwicklung sind die steigende Nachfrage nach Stahlschrott für die Produktion von kohlenstoffarmem Stahl und die Notwendigkeit, die nationalen Industriebasen zu stärken.
Quelle: MetalTorg.Ru










